Projektpartner

Hier präsentieren wir einige unserer Partnerorganisationen, mit denen wir mittlere bis große Projekte durchgeführt haben – von der gemeinsamen Erarbeitung von Basisdokumenten bis zu praktischen Trainings.

RIMES-Netzwerk

Französisches Netzwerk für das Dolmetschen in Medizin und Sozialwesen

Kooperation 2021

In Frankreich hat sich 2019 das nationale Netzwerk RIMES zur Förderung des professionellen Dolmetschens im Gesundheits- und Sozialwesen gegründet, um nicht-französischsprachigen Personen einen effektiven Zugang zu Grundrechten zu garantieren, Gleichberechtigung zu ermöglichen und eine erfolgreiche Integration zu fördern.
Die Berliner Initiative konnte mit der Unterstützung des deutsch-französischen Bürgerfonds einen ersten Austausch mit RIMES durchführen und plant weitere Aktionen.

Das Netzwerk RIMES besteht aus acht gemeinnützigen Verbänden aus verschiedenen Regionen Frankreichs, die sich zusammengeschlossen und eine Charta für das Dolmetschen im Gesundheits- und Sozialwesen in Frankreich formuliert haben, um gemeinsam zielgerechter agieren und einen höheren Wirkungsgrad erreichen zu können.

Die einzelnen Mitgliedsverbände verstehen sich als Schnittstelle zwischen französischunkundigen Personen einerseits und staatlichen lokalen Behörden, Institutionen, Verbänden, Unternehmen und der Zivilgesellschaft andererseits.
Die Verbände bieten Präsenzdolmetschdienstleistungen in ihren jeweiligen Regionen an, sie können jedoch nicht das gesamte Staatsgebiet abdecken. Die Telefondolmetschdienste sind dagegen landesweit verfügbar. Als Non-Profit-Organisation im Bereich des Dolmetschens im Gemein- und Gesundheitswesens ist das RIMES-Netzwerk das größte seiner Art in Frankreich.

Ziele für das Dolmetschen im Gesundheits- und Gemeinwesen:
  • Förderung und Entwicklung professioneller Dolmetschleistungen und Gewährleistung von Dolmetschqualität
  • Gleichberechtigter Zugang zu Rechten, Gesundheitsversorgung und Bildung für Migrant:innen
  • Gleichbehandlung alle Menschen in Gesundheitsversorgung und Pflege
  • Befähigung von Migrant:innen für sich selbst zu handeln
  • Bekämpfung jeglicher Form von Diskriminierung, Rassismus und Stigmatisierung
  • Forderung eines beruflichen Status für Dolmetscher:innen
Maßnahmen:
  • Sprachliche, rechtliche und gesellschaftliche Aufklärung, Beratung, Information und Begleitung von französischunkundigen Personen
  • Standardisierung von Schulungsprogrammen für die Dolmetsch-Ausbildung im RIMES-Netzwerk
  • Sensibilisierung, Ausbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Fachkräfte in den Bereichen Gesundheit, Sozialwesen, Ausbildung und Bildung für Themen der Interkulturalität sowie Herausforderungen mit Sprachbarrieren und Dolmetscharbeit
Einsatzbereiche:
  • Behördenwesen: u.a. Bürgerämter, Sozialversicherungsämter, Standesämter, Arbeitsagenturen, Rentenbehörde
  • Gesundheitswesen: medizinisch-soziale Dienste, Krankenhäuser, Reha-Zentren, Arztpraxen
  • Justiz: Gerichte
  • Sozialwesen: humanitäre und soziale Einrichtungen, Mutter-Kind-Zentren, Kinderschutzdienste
  • Flüchtlingswesen: Aufnahmezentren für Asylsuchende, Geflüchtetenunterkünfte
  • Bildung: frühkindliche Betreuung, Schulen (alle Stufen), Ausbildungsinstitute

frauenhaus-koordiNIERUNG

Workshops und fachspezifischer Leitfaden

Projekt 2019-2021

Die Frauenhauskoordinierung (FHK) ist ein eingetragener Verein, der sich Frauen und ihre Kinder einsezt, die von Gewalt und Misshandlung betroffen sind.
FHK unterstützt Frauenhäuser
sowie Fachberatungsstellen in ganz Deutschland und arbeitet eng mit Experten:innen aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Als Berliner Initiative konnten wir uns so mit Workshops und Vorträgen zum Thema „Zusammenarbeit mit Dolmetscher:innen“ bereits mehrmals einbringen. Dazu arbeiten wir 2021 an einem Leitfaden für die Nutzung im Netzwerk der FHK.

Frauenhäusern bieten Schutz und Unterkunft für Frauen mit Kindern sowie besonders vulnerable Gruppen. Mitarbeiter:innen in den Frauenhäusern sind mit entsprechend komplexen Hilfebedarfen konfrontiert wie Kinderbetreuung, Verdolmetschung, diskriminierungssensible oder psychologische und traumasensible Beratungen und auch umfassende Nachbetreuung.

Die Praxis zeigt jedoch, dass es oftmals an Mitteln für die entsprechenden Angebote fehlt, beispielsweise Sprachmittlung, barrierearmer und -freier Einrichtungen oder gezielter Unterstützung für Frauen mit Behinderungen sowie chronischen, psychischen oder Suchterkrankungen. Darüber hinaus gibt es gegenwärtig weder einen rechtlich verankerten Anspruch für gewaltbetroffene Frauen auf einen Schutzplatz noch eine bundeseinheitliche Finanzierung dafür.

2019 hat FHK eine „Statistik Frauenhäuser und ihre Bewohner_innen“ erhoben. Daraus geht hervor, dass von 7.045 Bewohner:innen zwei Drittel nicht in Deutschland geboren sind. Für deren fachgemäße Betreuung fehlt es jedoch vielerorts an professioneller Sprachmittlung, sodass im Alltag Laiendolmetscher:innen (Verwandte und Bekannte) eingesetzt werden.
Weitere Informationen zu der Erhebung sind zu finden unter
https://www.frauenhauskoordinierung.de/publikationen/fhk-bewohner-innenstatistik/

Schwulenberatung

Trainings und Handreichung für Dolmetscher*innen

Zusammenarbeit seit 2019

Die Schulenberatung Berlin bietet Unterstützung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Personen. Das Angebot reicht deckt Bereiche wie Gesundheit, Alter, Identität und Coming Out, Sozialrecht, Anti-Diskriminierung und Migrationsberatung ab. Ihr Angebot kann auf unterschiedlichen Sprachen und unter Schweigepflicht wahrgenommen werden.
Zusammen mit der Berliner Initiative für gutes Dolmetschen hat sie 2021 unter dem Namen “Dolmetschen für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Geflüchteten” eine sehr wichtige Handreichung für Dolmetscher*innen , die in diesem Bereich tätig sind, herausgegeben.

bamf

Mentoring für Dolmetscher:innen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Programm 2017-2018

Die Berliner Initiative beschreibt hier eine Zusammenarbeit. Die Berliner Initiative beschreibt hier eine Zusammenarbeit. Die Berliner Initiative beschreibt hier eine Zusammenarbeit. Die Berliner Initiative beschreibt hier eine Zusammenarbeit. Die Berliner Initiative beschreibt hier eine Zusammenarbeit. Die Berliner Initiative beschreibt hier eine Zusammenarbeit. Die Berliner Initiative beschreibt hier eine Zusammenarbeit. Die Berliner Initiative beschreibt hier eine Zusammenarbeit. Die Berliner Initiative beschreibt hier eine Zusammenarbeit. 

Unser Angebot

Angebote für Dolmetscher*innen sowie Menschen und Organisationen, die mit ihnen arbeiten.

Portfolio

Auswahl durchgeführter Projekte wie Schulungen, Vorträge, Mentoring, Beratung etc.

Professionalisierung

Informationen zum Beruf, Qualifizierungsmöglichkeiten, Material zur Vorbereitung uvm.

Das Team

Engagierte Dolmetscher*innen, die sich für gutes Dolmetschen im Gemeinwesen einsetzen

Wir freuen uns auf neue Projektpartner

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihren Projekten rund um das Thema Dolmetschen im Gemeinwesen.

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